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Der schwierige Weg zum Ziel Smart City

Der schwierige Weg zum Ziel Smart City

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Auf der ganzen Welt nutzen Großstädte bereits moderne, smarte Technologien  mit dem Ziel den Service für die Bevölkerung und die Lebensqualität zu verbessern.  Existieren die nötigen Voraussetzungen zum Erreichen des Ziels der  Smart Cities schon heute?

Die Summe an vernetzten „Dingen“ wird im Jahr 2016 auf gigantische 6,4 Milliarden Endgeräte ansteigen. Diesen Anstieg um 30 Prozent prognostiziert Gartner. Die angesprochenen Geräte sind Teil des IoT, des Internet of Things. Solche Maschinen die in der Lage sind untereinander zu kommunizieren finden man immer häufiger in industriellen Ballungszentren und Städten. Dazu zählen unter anderem Fertigungssensoren, Überwachungskameras, Geräte in der Medizin und Heizkosten- oder Stromzähler. Diese Anwendungen funktionieren jedoch nur wenn ein Netzwerk existiert das immer verfügbar ist und ständig mit den nötigen Informationen zu den aktuellen Prozessen gefüttert wird.  Wie sind heutige Netzgebungen in der Lage diesem Anspruch gerecht zu werden?

 

Sicherheit ist maßgeblich abhängig von Kapazität und Konsistenz

Betrachten wir das Beispiel der Sicherheit. Vor allem in Großstädten herrscht ein erhöhter Bedarf an permanent erhobenen Daten um die steigenden Sicherheitsrisiken möglichst gering zu halten. Sensoren an bestimmten Gebäuden und  IP-Kameras sowie flächendeckende Infrastrukturen lassen sich grundsätzlich problemlos installieren. Jedoch müssen beim Einsatz zwei Herausforderungen gemeistert werden.

Die gewonnen Daten müssen immer in Echtzeit übertragen werden können. Hierfür werden hochmoderne Netzwerke benötigt die über die nötigen Kapazitäten verfügen.  Zusätzlich muss die Servicequalität immer konsistent sein. Dies kann jedoch nur geschehen, wenn mit Hilfe einer wirksamen Priorisierung immer die richtigen Endgeräte, Anwendungen und Nutzer zur richtigen Zeit Vorrang haben. Nur so ist die Gewährleistung einer unterbrechungsfreien Kommunikation möglich.

Die Realisierung dieser Anforderungen soll mittels „smarter“ Netzwerk-Switches ermöglicht werden. Sie erkenne Applikationen und können die relevanten Daten über sogenannte Application Fluent Netzwerke weiterleiten. Durch ihr Leistungsprofil können Sie Endgeräte, Applikationen und Nutzer in Abhängigkeit von der vorliegenden Situation priorisieren. So differenzieren sie beispielsweise zwischen den Szenarien Notfall oder Normalbetrieb.

 

Städtische Netzwerke dürfen unter keinen Umständen zimperlich sein

Raue Witterung, Stromausfall, starke Temperaturschwankungen oder maximale Auslastung. Auch unter extremen Bedingungen müssen Netzinfrastrukturen reibungslos funktionieren.  Für das Szenario eines Teilausfalls muss durch Priorisierung und intelligentes Routing garantiert werden, das kritische Sicherheitsfunktionen weiter laufen können und die Auswirkung möglich minimal bleiben.

 

Keine Verkehrsbehinderungen in Smart City

Mit Hilfe der Maschine-zu-Maschine-Kommunikation können Verkehrsbehörden intelligente Transportsysteme einrichten. Das ist Internet of Things at its best!

Die Analyse von Verkehrsströmen und von weiteren äußeren Bedingungen kann dazu beitragen das Verkehrs-Management in der Stadt effektiver zu machen. Allerdings werden die Daten mehrmals in der Sekunden an Fahrzeugdetektoren, Verkehrszeichen, Wetterstationen, Ampeln und Überwachungskameras erfasst. Bei Tausenden unterschiedlichen Stationen ist das Sammeln dieser relevanten Daten stark von der vorliegenden Konnektivität, das bedeutet der Vernetzung, abhängig.

Die Datenerfassung ist aber nur ein Bestandteil des Ablaufs. Um die Daten nützlich weiterzuleiten müssen sie reibungslos mit den jeweiligen Endgeräten der User und den vorhandenen öffentlichen Anzeigesystemen funktionieren. Folglich werden die Verkehrsteilnehmer über Faktoren wie die aktuelle Verkehrslage oder den Straßenzustand informiert. Ein problemloser Datentransport kann dann dazu beitragen einen optimalen Verkehrsfluss zu gewährleisten.